Wie pH-Werte die Ergebnisse der Augenbrauenlaminierung beeinflussen
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Wie pH-Werte die Ergebnisse der Augenbrauenlaminierung beeinflussen

24. Juni 2025 admin 3 Min. Lesezeit

In der professionellen Welt der Augenbrauenlaminierung spielen viele Faktoren eine Rolle für ein perfektes, langanhaltendes Ergebnis. Einer der oft unterschätzten, aber entscheidenden Aspekte ist der pH-Wert der verwendeten Produkte. In der MONLIS Schule in München – der führenden Aus- und Weiterbildungseinrichtung im Bereich Maniküre, Pediküre und Brow-Styling – lernen angehende Profis, wie wichtig die richtige pH-Balance für die Gesundheit der Haarstruktur und das Endergebnis der Behandlung ist.

Was ist der pH-Wert und warum ist er wichtig?

Der pH-Wert gibt an, wie sauer oder basisch eine Substanz ist. Die Skala reicht von 0 bis 14, wobei 7 als neutral gilt. Werte unter 7 gelten als sauer, darüber als basisch (alkalisch). Für Kosmetikprodukte bedeutet dies, dass ihr pH-Wert die Reaktion auf Haut, Haare und insbesondere die Struktur der Augenbrauen beeinflussen kann.

Die Haarstruktur und der natürliche pH-Wert

Augenbrauenhaare – wie auch Kopfhaare – bestehen aus Keratin. Dieses Protein ist empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen, besonders gegenüber stark alkalischen oder stark sauren Substanzen. Der natürliche pH-Wert von Haaren liegt zwischen 4,5 und 5,5, also leicht sauer. Wird dieser Wert durch Produkte stark verändert, kann das Haar aufquellen, aufbrechen oder seine Elastizität verlieren.

Welche pH-Werte kommen bei der Laminierung zum Einsatz?

Bei der Laminierung von Augenbrauen werden mindestens zwei Hauptprodukte verwendet:

  1. Lifting-Lotion – Diese öffnet die Schuppenschicht (Cuticula) des Haars, um die Formveränderung zu ermöglichen. Sie hat typischerweise einen alkalischen pH-Wert von etwa 8 bis 9.

  2. Fixier-Lotion – Diese „schließt“ die Schuppenschicht und fixiert das Haar in der neuen Form. Ihr pH-Wert liegt meist zwischen 2 und 4, also im sauren Bereich.

Die kontrollierte Manipulation des pH-Werts ist entscheidend für eine sichere Umformung des Haares.

Risiken bei falschem pH-Wert

Ein zu hoher pH-Wert kann die Haarstruktur dauerhaft beschädigen. Ist ein Produkt beispielsweise zu alkalisch, öffnet es die Cuticula zu stark – das Haar verliert Proteine und Feuchtigkeit. Das Ergebnis: poröse, trockene, brüchige Brauenhaare, die sich nicht mehr gut formen lassen. Ein zu niedriger pH-Wert hingegen kann die Fixierung unvollständig machen, wodurch das Ergebnis instabil und wenig haltbar wird.

Professionelles Arbeiten mit pH-Werten – was lernen Schüler an der MONLIS Schule?

In unseren Kursen zur Augenbrauenlaminierung lehren wir nicht nur Techniken, sondern auch die chemischen Grundlagen. Unsere Schüler erfahren:

  • wie man den pH-Wert eines Produkts richtig liest und interpretiert,

  • welche Reihenfolge der Produkte sicher ist,

  • wie man das Haar vor und nach der Behandlung mit pH-neutralisierenden Produkten unterstützt,

  • wie man Hautreaktionen durch falsche pH-Werte vermeidet.

Einfluss auf das Endergebnis

Ein optimal eingestellter pH-Wert führt zu:

  • gleichmäßiger Haarstruktur,

  • glänzenden, gesunden Brauenhaaren,

  • langanhaltender Fixierung ohne Haarbruch,

  • minimalem Risiko von Reizungen der Haut.

In der MONLIS Schule wird besonderer Wert darauf gelegt, dass unsere Absolventen pH-Wissen praktisch anwenden können – für zufriedene Kunden und professionelle Ergebnisse.

Pflege nach der Laminierung: pH-ausgleichende Produkte

Auch die Nachpflege ist entscheidend. pH-neutrale Seren oder Öle helfen, den natürlichen Zustand des Haars wiederherzustellen. Unsere Empfehlung: Nach der Laminierung keine stark reinigenden Produkte verwenden, sondern auf feuchtigkeitsspendende und beruhigende Pflege setzen.

Die Wahl und Anwendung von pH-angepassten Produkten entscheidet maßgeblich über die Qualität einer Augenbrauenlaminierung. Die MONLIS Schule in München vermittelt dieses Wissen fundiert und praxisnah – für sichere Behandlungen, gesunde Brauen und exzellente Resultate.

Häufig gestellte Fragen

Der pH-Wert bestimmt maßgeblich, wie stark ein Produkt mit der Haarstruktur reagiert. Während der Laminierung muss das Haar temporär in seiner Struktur verändert werden – dafür werden alkalische Produkte verwendet, um die Schuppenschicht (Cuticula) zu öffnen. Anschließend wird das Haar mit einem sauren Produkt fixiert. Nur wenn diese pH-Werte gezielt und kontrolliert eingesetzt werden, kann die Form dauerhaft verändert werden, ohne das Haar zu schädigen. Ein unausgewogener pH-Wert kann zu Brüchigkeit, Austrocknung oder mangelhaftem Halt führen. An der MONLIS Schule lernen Teilnehmer, wie man dieses Gleichgewicht sicher einsetzt.
Die Verwendung von Produkten mit einem ungeeigneten pH-Wert kann zu erheblichen Schäden an den Augenbrauenhaaren führen. Ein zu hoher (alkalischer) pH-Wert öffnet die Haarstruktur zu stark, was zu Proteinverlust, Brüchigkeit und Trockenheit führen kann. Ein zu niedriger (saurer) pH-Wert hingegen kann die Fixierung der neuen Form verhindern, wodurch die Laminierung instabil und kurzlebig wird. In beiden Fällen wird das ästhetische Ergebnis stark beeinträchtigt und das Haar geschwächt.
Der pH-Wert professioneller Kosmetikprodukte ist in der Regel auf der Verpackung angegeben. Dennoch ist es wichtig, sich nicht ausschließlich darauf zu verlassen. Im Unterricht der MONLIS Schule lernen Schüler den Umgang mit pH-Teststreifen und erfahren, wie man die Werte praktisch überprüft. So können Kosmetiker:innen sicherstellen, dass jedes Produkt den gewünschten Effekt erzielt, ohne das Haar oder die Haut zu belasten.
Ja, insbesondere bei empfindlicher oder sensibler Haut können falsche pH-Werte zu Rötungen, Brennen oder allergischen Reaktionen führen. Ein zu hoher pH-Wert kann den natürlichen Säureschutzmantel der Haut stören, wodurch sie anfälliger für Reizstoffe und Bakterien wird. Auch ein zu niedriger pH-Wert kann ein unangenehmes Spannungsgefühl oder Irritationen hervorrufen. Deshalb ist es essenziell, die Produkte nicht nur auf das Haar, sondern auch auf die Hautverträglichkeit hin abzustimmen.
Nach der Laminierung empfiehlt es sich, pH-ausgleichende Pflegeprodukte zu verwenden, um das natürliche Gleichgewicht von Haar und Haut wiederherzustellen. Dazu gehören feuchtigkeitsspendende Seren, pflegende Öle und milde Reinigungsprodukte ohne aggressive Tenside. Diese helfen dabei, die Cuticula zu glätten, die Feuchtigkeit im Haar einzuschließen und die Haarstruktur zu stabilisieren. In der MONLIS Schule lernen Fachkräfte, welche Nachpflegeprodukte sinnvoll sind und wie man sie individuell an die Bedürfnisse des Kunden anpasst.
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