In der professionellen Welt der Augenbrauenlaminierung spielen viele Faktoren eine Rolle für ein perfektes, langanhaltendes Ergebnis. Einer der oft unterschätzten, aber entscheidenden Aspekte ist der pH-Wert der verwendeten Produkte. In der MONLIS Schule in München – der führenden Aus- und Weiterbildungseinrichtung im Bereich Maniküre, Pediküre und Brow-Styling – lernen angehende Profis, wie wichtig die richtige pH-Balance für die Gesundheit der Haarstruktur und das Endergebnis der Behandlung ist.
Was ist der pH-Wert und warum ist er wichtig?
Der pH-Wert gibt an, wie sauer oder basisch eine Substanz ist. Die Skala reicht von 0 bis 14, wobei 7 als neutral gilt. Werte unter 7 gelten als sauer, darüber als basisch (alkalisch). Für Kosmetikprodukte bedeutet dies, dass ihr pH-Wert die Reaktion auf Haut, Haare und insbesondere die Struktur der Augenbrauen beeinflussen kann.
Die Haarstruktur und der natürliche pH-Wert
Augenbrauenhaare – wie auch Kopfhaare – bestehen aus Keratin. Dieses Protein ist empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen, besonders gegenüber stark alkalischen oder stark sauren Substanzen. Der natürliche pH-Wert von Haaren liegt zwischen 4,5 und 5,5, also leicht sauer. Wird dieser Wert durch Produkte stark verändert, kann das Haar aufquellen, aufbrechen oder seine Elastizität verlieren.
Welche pH-Werte kommen bei der Laminierung zum Einsatz?
Bei der Laminierung von Augenbrauen werden mindestens zwei Hauptprodukte verwendet:
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Lifting-Lotion – Diese öffnet die Schuppenschicht (Cuticula) des Haars, um die Formveränderung zu ermöglichen. Sie hat typischerweise einen alkalischen pH-Wert von etwa 8 bis 9.
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Fixier-Lotion – Diese „schließt“ die Schuppenschicht und fixiert das Haar in der neuen Form. Ihr pH-Wert liegt meist zwischen 2 und 4, also im sauren Bereich.
Die kontrollierte Manipulation des pH-Werts ist entscheidend für eine sichere Umformung des Haares.
Risiken bei falschem pH-Wert
Ein zu hoher pH-Wert kann die Haarstruktur dauerhaft beschädigen. Ist ein Produkt beispielsweise zu alkalisch, öffnet es die Cuticula zu stark – das Haar verliert Proteine und Feuchtigkeit. Das Ergebnis: poröse, trockene, brüchige Brauenhaare, die sich nicht mehr gut formen lassen. Ein zu niedriger pH-Wert hingegen kann die Fixierung unvollständig machen, wodurch das Ergebnis instabil und wenig haltbar wird.
Professionelles Arbeiten mit pH-Werten – was lernen Schüler an der MONLIS Schule?
In unseren Kursen zur Augenbrauenlaminierung lehren wir nicht nur Techniken, sondern auch die chemischen Grundlagen. Unsere Schüler erfahren:
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wie man den pH-Wert eines Produkts richtig liest und interpretiert,
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welche Reihenfolge der Produkte sicher ist,
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wie man das Haar vor und nach der Behandlung mit pH-neutralisierenden Produkten unterstützt,
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wie man Hautreaktionen durch falsche pH-Werte vermeidet.
Einfluss auf das Endergebnis
Ein optimal eingestellter pH-Wert führt zu:
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gleichmäßiger Haarstruktur,
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glänzenden, gesunden Brauenhaaren,
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langanhaltender Fixierung ohne Haarbruch,
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minimalem Risiko von Reizungen der Haut.
In der MONLIS Schule wird besonderer Wert darauf gelegt, dass unsere Absolventen pH-Wissen praktisch anwenden können – für zufriedene Kunden und professionelle Ergebnisse.
Pflege nach der Laminierung: pH-ausgleichende Produkte
Auch die Nachpflege ist entscheidend. pH-neutrale Seren oder Öle helfen, den natürlichen Zustand des Haars wiederherzustellen. Unsere Empfehlung: Nach der Laminierung keine stark reinigenden Produkte verwenden, sondern auf feuchtigkeitsspendende und beruhigende Pflege setzen.
Die Wahl und Anwendung von pH-angepassten Produkten entscheidet maßgeblich über die Qualität einer Augenbrauenlaminierung. Die MONLIS Schule in München vermittelt dieses Wissen fundiert und praxisnah – für sichere Behandlungen, gesunde Brauen und exzellente Resultate.