Ein- oder Drei-Phasen-Systeme: Welche Wahl ist die beste für Profis?
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Ein- oder Drei-Phasen-Systeme: Welche Wahl ist die beste für Profis?

23. Okt. 2025 admin 3 Min. Lesezeit

In der Welt des modernen Nageldesigns gibt es viele Methoden, um schöne, haltbare Nägel zu modellieren. Besonders beim Arbeiten mit UV-Gelen stehen Profis häufig vor einer zentralen Entscheidung: Soll man ein Ein-Phasen- oder ein Drei-Phasen-System verwenden? Beide Varianten haben ihre Vorteile und eignen sich für unterschiedliche Arbeitssituationen. In der MONLIS Schule München, einer der besten Ausbildungsstätten für Maniküre und Pediküre, lernen Studierende, wie sie beide Systeme richtig anwenden und welches bei welcher Nagelart die besten Ergebnisse liefert.

Das Ein-Phasen-System: Einfach und effizient

Das Ein-Phasen-System ist besonders beliebt bei Einsteigern und in Studios, wo Zeit eine große Rolle spielt. Hier kommt nur ein einziges Gel zum Einsatz, das für alle drei Schritte – Haftung, Aufbau und Versiegelung – verwendet wird.

Diese Methode spart Zeit, da weniger Produkte benötigt werden. Sie ist außerdem wirtschaftlicher, weil nur ein Gel gekauft werden muss, und lässt sich leicht verarbeiten. Das Ein-Phasen-Gel eignet sich hervorragend für natürliche, dünne Modellagen, bei denen der Fokus auf einem gepflegten, dezenten Look liegt.

Allerdings hat dieses System auch seine Grenzen. Bei langen oder stark beanspruchten Nägeln bietet es weniger Stabilität. Außerdem ist der Glanz meist etwas schwächer als bei einem separaten Versiegelungsgel. Trotzdem bleibt es eine ideale Lösung für schnelle Auffülltermine oder Kundinnen, die natürliche Ergebnisse bevorzugen.

Das Drei-Phasen-System: Stabilität und Präzision

Das Drei-Phasen-System gilt als klassische Profitechnik im Nageldesign. Es besteht aus drei unterschiedlichen Gelen, die nacheinander aufgetragen werden:

  1. Base Gel (Haftgel) – verbessert die Verbindung zwischen Naturnagel und Gel.

  2. Builder Gel (Aufbaugel) – sorgt für Struktur, Form und Stabilität.

  3. Top Gel (Versiegelungsgel) – schützt die Modellage, verleiht Glanz und sorgt für eine glatte Oberfläche.

Dieses System erfordert etwas mehr Zeit und Präzision, belohnt aber mit maximaler Haltbarkeit und einem perfekten Finish. Es eignet sich besonders gut für lange Nägel, French-Designs oder anspruchsvolle Formen. Das Ergebnis ist glänzend, widerstandsfähig und langlebig – ideal für Kundinnen, die höchste Qualität erwarten.

Wann welches System sinnvoll ist

In der MONLIS Schule München lernen angehende Profis, beide Systeme gezielt einzusetzen. Das Ein-Phasen-System empfiehlt sich für schnelle, natürliche Modellagen oder für Kundinnen mit kurzen Nägeln. Das Drei-Phasen-System hingegen ist ideal für alle, die Wert auf besonders stabile Ergebnisse, aufwendige Nailart oder höchste Haltbarkeit legen.

Viele erfahrene Naildesigner kombinieren beide Systeme. So kann beispielsweise ein Haftgel aus einem Drei-Phasen-System mit einem Ein-Phasen-Gel für den Aufbau kombiniert werden – das spart Zeit, ohne Kompromisse bei Qualität und Stabilität einzugehen.

Ausbildung an der MONLIS Schule München

In der MONLIS Schule München lernen Studierende nicht nur die theoretischen Unterschiede zwischen beiden Systemen, sondern auch deren praktische Anwendung. Die Ausbildung umfasst:

  • das Verständnis für die chemische Zusammensetzung verschiedener UV-Gele,

  • das Erkennen der idealen Viskosität und Aushärtungszeit,

  • die richtige Vorbereitung des Naturnagels für maximale Haftung,

  • Fehleranalyse bei Liftings oder Mattigkeit,

  • und den sicheren Umgang mit modernen Lampentechnologien.

Durch praxisorientierte Übungen an Modellen erwerben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Routine und Sicherheit – sowohl mit Ein- als auch mit Drei-Phasen-Systemen.

Sowohl das Ein-Phasen- als auch das Drei-Phasen-System haben ihre Berechtigung im modernen Nageldesign. Das Ein-Phasen-System überzeugt durch Einfachheit, Effizienz und Zeitersparnis, während das Drei-Phasen-System maximale Stabilität und einen brillanten Glanz bietet. Die richtige Wahl hängt von der Kundin, dem gewünschten Ergebnis und der Erfahrung des Naildesigners ab. In der MONLIS Schule München lernen angehende Profis, beide Systeme souverän zu beherrschen – für perfekte, langlebige und ästhetische Nägel in jeder Situation.

Häufig gestellte Fragen

Beim Ein-Phasen-System wird nur ein Gel verwendet, das alle drei Schritte – Haftung, Aufbau und Versiegelung – übernimmt. Das Drei-Phasen-System besteht dagegen aus drei verschiedenen Gelen für jede Phase. Die Ein-Phasen-Variante ist einfacher und schneller, während das Drei-Phasen-System maximale Stabilität und Glanz bietet.
Das Ein-Phasen-System ist ideal für Einsteiger sowie für Kundinnen mit kurzen oder natürlichen Nägeln. Es ermöglicht ein schnelles Arbeiten und sorgt für ein natürliches, leichtes Ergebnis – perfekt, wenn Effizienz und Schlichtheit im Vordergrund stehen.
Das Drei-Phasen-System empfiehlt sich für lange, beanspruchte oder brüchige Nägel. Es bietet hervorragende Haftung, Stabilität und einen intensiven Glanz. Diese Technik ist die bevorzugte Wahl für Profis, die ein perfektes und langlebiges Ergebnis erzielen möchten.
Ja, erfahrene Naildesigner kombinieren oft beide Systeme. Beispielsweise wird das Haftgel aus einem Drei-Phasen-Set verwendet, während der Aufbau mit einem Ein-Phasen-Gel erfolgt. Dadurch lässt sich Zeit sparen, ohne Kompromisse bei Qualität und Haltbarkeit einzugehen.
An der MONLIS Schule München lernen Studierende sowohl die theoretischen Grundlagen als auch die praktische Anwendung beider Systeme. Der Unterricht umfasst die Zusammensetzung von Gelen, Viskosität und Aushärtung, Nagelvorbereitung und Fehlervermeidung. In praktischen Übungen an Modellen gewinnen die Teilnehmer Sicherheit und Routine im Umgang mit Ein- und Drei-Phasen-Techniken.
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